Die Energiepreise steigen und steigen. Wie kann man dennoch seinen Geldbeutel entlasten und auch die Umwelt? Beispielsweise mittels einer Kerndämmung. PMIX bringt der ersten und bisher einzigen Konsumentenbeitrag in Bezug auf eine solche Maßnahme mit Durolan ins Internet!
Was tun gegen steigende Energiepreise?
In den letzten Monaten begannen wir darüber nachzudenken, wie wir unser Haus umweltfreundlicher und für unseren Geldbeutel weniger belastend herrichten könnten. Gestiegende Energiepreise beschleunigten die Gedankengänge.
Ganz frei waren wir nicht in den Entscheidungen. 2007 entdeckten wir, dass die letzten Stürme dem 38 Jahre alten Pfannen an den Kanten marode bekommen hatten und die lose innen angebrachte “Isolierung” im nichtbewohnten Dachgeschoss vom durchziehenden Winden bewegt wurde. Im März 2007 wurde das Dach vollkommen neu gedeckt und alles fachgerecht isoliert.
Diese Arbeiten bewirkten ein erheblich verbessertes Wohngefühl. Selbst die Räume im Erdgeschoss profitierten von der neuen Dämmung (das hatten mir bereits andere Leute erzählt), da die Wärme anscheinend nicht mehr in dem Maße wie zuvor sich nach oben verzog. Der Gasverbrauch am Ende des Jahres war der geringste seit Hausbezug 1990.
Ein gutes Jahr später führten Anfälligkeiten der Heizungstechnik zur Entscheidung auf einen moderneren Gaswertbrenner umzurüsten. Im Gegensatz zur 18 Jahre alten Gasheizung kann man Einsparungen von rund 15% erwarten.
Was aber nützte das alles, wenn das Mauerwerk anno 1968/69 ist, aus einer Zeit also, in der Wärmeisolierung kaum eine Rolle spielte? Die Möglichkeiten, das Haus von aussen zu dämmen, waren also auszuloten. Verschieden Leute bzw. Internetquellen bezifferten die Kosten einer solchen Wärmedämmung auf rund 100 Euro pro Qm. Bei ca. 150 qm Wandfläche zuviel! Da müsste erst in eine Gelddruckanlage investiert werden ….
Kerndämmung – wie und was?
Irgendwann stieß ich nach langen Internetrecherchen auf den Begriff Kerndämmung. Insbesondere wohl in Schleswig-Holstein hat man vor langer, langer Zeit begonnen, zwischen Aussenstein und Innenwand eine Luftschicht zu lassen. Bei uns wies der Bauplan 5 cm aus. Da nur ein Loch oder Riss oder unsaubere Verarbeitung reicht, um einen Kontakt zwischen dieser Luftschicht und der Aussenluft herzustellen, kann von einer mit der Schicht gewollten Isolierung keine Rede sein. Andererseits ist auch bei perfekt geschlossener Schicht irgendwann die Kälte draussen durch die Aussenmauer durch und trifft auf die Innenwand. Das ist von meinen Recherchen hängengeblieben – es hat mich überzeugt. Ich rede hier vom Bau-Standard 1970 plus minus x (ich bin ja kein Fachmann!) Bei modernen Häusern baut man anders.
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